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Kameraanlagen und Videoanalyse

Ein Standort wird nicht dadurch sicher, dass viele Kameras hängen.

Eine Kamera ist nur dann etwas wert, wenn jemand durch sie hindurchsieht.

Die meisten Standorte haben bereits Kameras. Das Problem ist selten die Anzahl: schlechte Blickwinkel, Gegenlicht, nachts unbrauchbare Aufnahmen und Ecken, für die nie eine Kamera vorgesehen war.

Die Videoanalyse verändert dort alles, wo bislang nur aufgezeichnet wurde: Das System beobachtet nicht alles, sondern das Wesentliche – wer eine Zone betreten hat, was liegen blieb, was sich zu einer Uhrzeit bewegt, zu der sich nichts bewegen sollte.

Kameraanlagen und Videoanalyse

  1. 01

    Wir erstellen einen Abdeckungsplan

    Wir gehen das Gelände ab und prüfen, was die vorhandene Anlage sieht und was nicht – dabei zeigen sich die fehlenden Blickwinkel.

  2. 02

    Wir wählen Kameras nach Zweck

    Kennzeichen, Gesichtsdetails, Flächenüberwachung und Nachtsicht verlangen jeweils andere Technik; ein Typ löst nicht alles.

  3. 03

    Wir konfigurieren die Analyse

    Virtuelle Linien, Zonen, zurückgelassene Gegenstände, Bewegung zu ungewöhnlicher Zeit – nur echte Ereignisse erreichen den Operator.

  4. 04

    Wir schalten auf die Überwachung auf

    Die Anlage steht nicht für sich: Ereignisse laufen in der Leitstelle auf, wo jemand handeln kann.

Was umfasst die Leistung?

  • Begehung vor Ort und Abdeckungsplan
  • IP- und Wärmebildkameras, Nachtsicht
  • Einrichtung und Feinabstimmung der Videoanalyse
  • Aufzeichnung, Speicherung und sicherer Fernzugriff
  • Aufschaltung auf die Fernüberwachung rund um die Uhr
  • Regelmäßige Wartung und Prüfung der Bildqualität

Was können Sie erwarten?

Keine toten Winkel

Nach der Begehung ist jeder wichtige Punkt erfasst – die Lücke zeigt sich nicht erst im Schadensfall.

Weniger Fehlalarme

Die Analyse filtert Tiere, Äste und Lichtwechsel heraus, sodass eine Meldung ernst genommen werden kann.

Verwertbare Aufnahmen

Das Bild taugt zur Identifikation, wenn es wirklich gebraucht wird.

Häufige Fragen

01 Wie viele Kameras braucht ein Standort?

Entscheidend ist nicht die Zahl der Kameras, sondern die angemessene Abdeckung. Bei der Bestandsaufnahme bestimmen wir die kritischen Punkte, Zugangswege, Zäune, Ladebereiche und weitere zu schützende Zonen und schlagen auf dieser Grundlage die erforderliche Anzahl und Platzierung der Kameras vor.

02 Kann auf ein bestehendes Kamerasystem eine Videoanalyse aufgesetzt werden?

In vielen Fällen ja. Wir prüfen Typ, Auflösung, Blickwinkel und Nachtbild der Kameras, den Rekorder und das Netzwerk. Ist das bestehende System technisch dafür geeignet, lassen sich bestimmte Analysefunktionen auch nachträglich einführen; andernfalls schlagen wir eine gezielte Modernisierung vor.

03 Wie lange dürfen Kameraaufzeichnungen aufbewahrt werden?

Die Aufbewahrungsdauer bestimmt nicht die Technik an sich, sondern Zweck, Rechtsgrundlage und Erforderlichkeit der Datenverarbeitung. Bei einem betrieblichen Kamerasystem muss der Verantwortliche die Aufbewahrungsdauer vorab festlegen und dokumentieren. Wir stellen das System entsprechend ein.

04 Was kann moderne Videoanalyse?

Mit geeigneter Kamera und Einstellung lässt sie sich zum Beispiel zur Erkennung von Personen und Fahrzeugen, für Linienüberschreitung, zur Überwachung von Einbruchszonen oder zur Erkennung weiterer vorab festgelegter Ereignisse nutzen. Die Funktionen passen wir stets an den jeweiligen Bereich und die Aufgabe an.

05 Wie lassen sich Fehlalarme verringern?

Ein gut geplantes Kamerabild und eine richtig konfigurierte Analyse können bestimmte Bewegungen und Objekttypen unterscheiden. Ziel ist, dass nicht jede Veränderung einen Alarm auslöst, sondern in erster Linie die sicherheitsrelevanten Ereignisse weitergeleitet werden. Ein vollständiger Ausschluss von Fehlmeldungen kann jedoch nicht garantiert werden.

06 Ist das Kamerasystem auch aus der Ferne erreichbar?

Bei geeigneten Berechtigungs- und Netzwerkeinstellungen ja. Den Fernzugriff gestalten wir so, dass nur die dazu berechtigten Personen auf die erforderlichen Kamerabilder und Funktionen zugreifen können. Die Zugriffskreise müssen stets an die Regeln der jeweiligen Organisation angepasst werden.

07 Kann das Kamerasystem an eine Fernüberwachung angebunden werden?

Unter geeigneten technischen und datenschutzrechtlichen Bedingungen ja. Dabei können festgelegte Ereignisse oder Kamerabilder der Leitstelle zugänglich gemacht werden, wo der Operator die Meldungen nach der vorab festgelegten Maßnahmenordnung bearbeitet.

08 Worauf ist aus Datenschutzsicht zu achten?

Bei einem betrieblichen Kamerasystem sind unter anderem Zweck und Rechtsgrundlage der Verarbeitung, die überwachten Bereiche, die Zugriffsberechtigungen und die Aufbewahrungsdauer festzulegen, und die betroffenen Personen sind angemessen zu informieren. Das technische System richten wir an diesen Regeln aus; die Pflichten des Verantwortlichen hat in jedem Fall die jeweilige Organisation zu erfüllen.

Datenschutzhinweis

Die genaue Gestaltung von Kamera-, Zutritts- und sonstigen Lösungen, die mit der Verarbeitung personenbezogener Daten verbunden sind, richtet sich in jedem Fall nach dem Betrieb des jeweiligen Standorts, dem Zweck der Verarbeitung und den anwendbaren Datenschutzanforderungen. Soweit DERIK im Rahmen der Dienstleistung als Auftragsverarbeiter tätig wird, werden die Bedingungen in einer gesonderten Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung festgelegt.

Dekoratives Bewegtbild ohne Informationsgehalt.